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Entstehung und Entwicklung
des Ortsteiles Hirschknock
Es müssen schon vor ca. 3000 Jahren Menschen in unserem Gebiet gelebt haben. Das beweisen die unten abgebildeten Grabfunde aus der Bronzezeit, die im Jahre 1967 vom damals 13­jährigen Schüler Alfred Schlögel beim Spielen am Rande des Flugplatzgeländes gegenüber der Wilhelmsruh entdeckt wurden. Die daraufhin erfolgten Ausgrabungen brachten ein reichhaltig ausgestattetes Frauengrab zum Vorschein. Die Funde können heute noch im Historischen Museum Bamberg besichtigt werden.

Grabfunde
Bild: Grabfunde
Die eigentliche Besiedlung begann 1931 durch Karl Oppelt, der am Rennsteig ein Grundstück erwarb, um eine Gärtnerei zu errichten. Als Hobby betrieb er zusätzlich noch die Imkerei und die Pferdezucht. 1933 baute er für seine Familie ein Haus, dem er den wohlklingenden Namen Immenhof gab. Hiernach wurde später eine angrenzende Straße benannt.

Der Immenhof

Bild: Der Immenhof


Der Hirschknock - im Wandel der Geschichte

Am 1. Juli 1972 wurde der bis dahin zu Gundelsheim gehörende Ortsteil Hirschknock im Zuge der Gebietsreform als kleinster Stadtteil mit ca. 130 Einwohnern nach Bamberg eingemeindet.

Der Hirschknock
Bild: Rennsteig, im Hintergrund der Weg nach Gundelsheim (1941)
Schaftrieb am Rennsteig 1933
Bild: Schaftrieb am Rennsteig (1933)
Bauland stand am Hirschknock nur noch begrenzt zur Verfügung, so dass lediglich Baulücken geschlossen werden konnten. Im Süden grenzt der Hirschknock an den Flugplatz Breitenau, im Osten und Norden an die heutigen Autobahnen A 70 und A 73. Heute besteht der Hirschknock aus 40 Häusern, 1 Gastwirtschaft und unserem Vereinshaus und zählt an die 170 Einwohner.

Der Hirschknock war direkt an der ehemaligen Nebenstrecke Bamberg-Scheßlitz gelegen, die nächste Haltestelle war Bruckertshof (nach der Eingemeindung Bambergszweiter "Bahnhof") gleich neben der früheren Gaststätte Bruckertshof. Die Bahnstrecke des „Schätzer Bockäla“ wurde 1988 stillgelegt, die letzten Gleise wurden 1989 abgebaut. Heute finden sich kaum noch Spuren des Bahnkörpers, da dieser durch den Radweg nach Gundelsheim überbaut wurde.
Der Hirschknock wurde schon kurz nach der Eingemeindung und bis heute durch die Linie 14 der Städtischen Verkehrsbetriebe bedient. Die Busse fahren bis nach Gundelsheim.
Auch kirchlich fand eine „Eingemeindung“ statt und zwar zur Pfarrgemeinde St. Kunigund in der Gartenstadt. Diese wurde 1982 mit einem großen Fest im Wald der Wilhelmsruh (ehemalige Gaststätte) gefeiert.



Namensgebung des Ortsteils

Die Gundelsheimer nannten unseren Ortsteil "Siedlung am Exerzierplatz (Flugplatz)". Als Flurbezeichnung hatte dieses Gebiet den wohlklingenden Namen Am Hirschknock.

So ergriffen die Bürger die Initiative, dem Kind einen richtigen Namen zu geben. Alle waren einverstanden, unser Ortsteil sollte "Hirschknock" heißen. Bis Mitte der 60er Jahre waren auch alle Straßen noch namenlos. So wurden auch diese von uns getauft. Die Verbindungsstraße nach Gundelsheim wurde die Kemmerstraße, benannt nach dem damaligen Landrat Emil Kemmer, der im Zuge des Baues der frü­heren B 505 ganz unbürokratisch diese mit ausbauen ließ. Es war überhaupt die erste richtige Straße, über die der Hirschknock und Kramersfeld erreicht werden konnten. Vorher waren nur schwer passierbare Sand- und Schlammwege vorhanden.

Der Immenhofweg erhielt von der ehemaligen Gärtnerei Karl Oppelt seinen Namen, die Aubachstraße nach dem im Gundelsheimer Wiesengrund fließenden Aubach.

Der Abtissensee war früher ein lebendiger See mit viel Fischbestand. Reiher, Schwäne und Frösche gaben sich dort ein Stelldichein. Heute ist dieses Paradies leider verkommen und wasserlos. Nach ihm wurde die Straße Abtissensee benannt.

Die Straße am Waldrand der Wilhelmsruh bekam den Namen Waldweg. Diese wurde als einzige Straße umbenannt und heißt heute Am Hirschknock.

Den Mittelpunkt, eine Art Dorfplatz unseres Ortsteiles, bildet der Rennsteig, benannt nach der großen Handelsstraße, die von Thüringen kommend durch den Hauptsmoorwald nach Süden hin hier durchführte.


Die Kemmerstraße (Umgehung) 1994

Die Kemmerstraße (Umgehung) 1994
Die Kemmerstraße 2010
Die Kemmerstraße 2010